Die 5 größten Sorgen beim Kinderwunsch

Heute steigen wir tiefer ein in die Sorgen und Ängste, die du rund um den Kinderwunsch möglicherweise hast.

Mir ist es vor allem wichtig, dir zu signalisieren: Du bist nicht ALLEINE mit dem, was du fühlst. Es ist nichts verkehrt mit dir, dass du dir solchen Sorgen machst.

Viele Bedenken haben ihre Ursache in unserer DNA und unserer Prägung. Warum, das erfährst du in dieser Podcastfolge bzw. in diesem Artikel.

Aus meiner eigenen Zeit und auch aus der Arbeit mit inzwischen vielen Frauen in der 1:1-Begleitung habe ich die Top 5 Sorgen bzw. Blockaden identifiziert, die wie gesagt so ziemlich JEDE Frau auf dem Kinderwunschweg hat.

Es sind diese 5 Hauptsorgen, die jeweils verschiedene Unteraspekte haben:

  1. Finanzen
  2. Gesundheit – sowohl meine als auch die des Kindes
  3. Vereinbarkeit Kind und Job
  4. Verantwortung bzw. Tragweite der Entscheidung
  5. Partnerschaft

Die Aufzählung heißt dabei nicht, dass das bei dir in dieser Reihenfolge sein muss. Es ist meist so, dass diese Sorgen ineinander spielen, darauf gehen wir jetzt im Detail ein und schauen uns all diese Sorgen bzw. Blockaden an.

Punkt 1: Finanzen:

Das Thema Finanzen ist bei den meisten riesengroß, denn auch wenn du gut aufgestellt bist – und das solltest du, wenn du über eine Familie nachdenkst – dann gibt es dabei einige Aspekte zu beachten.

Zum einen machst du dir Sorgen um die Kosten JETZT.

D.h. wenn es mit dem Kinderwunsch bisher nicht geklappt hat, dann steht für euch als Paar und natürlich erst recht für dich als Singlefrau der Weg in die Kinderwunschklinik an – oder ihr seid diesen Schritt bereits gegangen.

Die Kosten in der Kinderwunschklinik sind aber wie so ein schwarzes Loch. Du hast keine Ahnung, wie lange es dauert – also wie viele Versuche du bzw. ihr braucht, es gibt unheimlich viel Unsicherheit, welches die richtige und nun nötige Methode ist – die sich natürlich auch in der Höhe der Kosten unterscheiden, und dazu kommt, dass die Kliniken und vor allem auch die Samenbanken ständig ihre Preise erhöhen.

D.h. es kann eine ganz reale Bedrohung deines Kinderwunsches sein, wenn du nicht das Geld hat, die Behandlung weiter fortzuführen oder z.B. – wenn du das in Betracht ziehst – den nächsten Schritt mit einer Eizellspende zu gehen, was in Deutschland zwar NOCH verboten ist (aber hoffentlich nicht mehr lange), aber im Ausland möglich ist.

Das ist aber nicht der einzige Punkt.

Natürlich machst du dir auch Gedanken darüber, wie du deine Finanzen mit KIND geregelt kriegst. Das fängt schon in der Schwangerschaft und rund um die Geburt an, wenn es um die Berechnung des Elterngeldes geht, um die Steuerklasse, welche Auswirkungen das hat, usw., aber natürlich auch um den UNTERHALT des Kindes, um die Erstausstattung, die Ernährung, die Kleidung, und natürlich willst du deinem Kind ein schönes Leben bieten!

Damit einher geht aber natürlich, wie dein Verdienst mit Kind geregelt ist. Wie lange kannst du dir leisten, mit Kind zuhause zu bleiben? Wann gehst du wieder arbeiten? Gehst du Vollzeit oder Teilzeit arbeiten? Welches Gehalt bleibt dann übrig und wie sieht dann eure finanzielle Situation aus?

Und damit einher geht wiederum die Gefahr von Altersarmut, die bei Frauen deutlich größer ist als bei Männern. Erst recht, wenn du dich alleine auf den Weg machst.

Was meine ich damit.. Wenn du ein Kind bekommst und möglicherweise nicht mehr Vollzeit arbeiten kannst (auch dazu werde ich dir noch aus meiner Erfahrung berichten), bekommst du nicht nur JETZT weniger Geld, sondern du zahlst auch weniger in die Rentenversicherung ein UND hast weniger Geld zur Verfügung, um privat vorzusorgen.

Als Ergebnis hast du im Alter dann logischerweise weniger Geld zur Verfügung. Und wieviel weniger das ist, hängt davon ab, was du jetzt verdienst und was du später mit Kind verdienst.

Auch wenn das jetzt nicht direkt das Thema ist, kann ich dich deshalb nur wirklich von Herzen ermutigen, so bald wie möglich das Thema Gehaltserhöhung anzugehen. Je mehr du jetzt schon zur Seite legen kannst – auch für die Altersvorsoge – desto besser. Und möglicherweise erhöhst du damit auch dein Elterngeld, denn die Bemessungsgrundlage ist das Gehalt vor der Schwangerschaft.

Du siehst, alleine der Punk Finanzen ist ein Riesenbatzen an verschiedenen Aspekten.

Kommen wir zum Punkt Gesundheit.

Punkt 2: Gesundheit

Auch hier gibt es mehrere Aspekte. Es geht einmal um dich – und es geht andererseits um das Kind bzw. die Kinder. Ich sage es nicht ständig dazu, aber es kann natürlich auch sein, dass du Zwillinge bekommst oder dir mehrere Kinder wünschst.

Sprechen wir zunächst über dich. Was dann zusätzlich noch dazu kommt wegen deines Partners, das sei mal dahingestellt. Ich konzentriere mich immer auf dich als Frau mit Kinderwunsch.

Einerseits machst du dir natürlich aktuell sehr viele Gedanken um deinen Körper. Vielleicht ist das ein sehr emotionales Thema für dich, weil du vielleicht auch das Gefühl hast, nicht so zu „funktionieren“ wie du es dir wünschst und vielleicht auch erwartet hast. Du hast ziemlich sicher Frauen in deinem direkten Umfeld, also Freundinnen oder vielleicht auch Frauen aus deiner Familie, wo das mit dem Kinderwunsch problemlos funktioniert. Und du, wenn das bei dir schon längere Zeit nicht hinhaut, fühlst dich mit deinem Körper immer weniger im Einklang. Bis vielleicht sogar sauer auf deinen Körper und hast das Gefühl, zu versagen.  Das ist ein ganz, ganz wichtiger Aspekt auf dem Weg! Wir werden aber noch sehr oft darüber sprechen, dass dein Körper kein separates Universum ist, in dem zufällig dein Bewusstsein wohnt, sondern du und dein Kopf und ein Körper und deine Seele, dein Herz, ihr seid EINS. Und all das beeinflusst sich gegenseitig.

Darüber hinaus machst du dir aber ziemlich sicher auch Gedanken darüber, was denn mit dir und deiner Gesundheit passiert, wenn es denn endlich mit der Schwangerschaft klappt! Wie wird es dir gehen in der Schwangerschaft, kommt dein Baby gesund zur Welt, wie geht es dir und euch nach der Geburt – und was ist, wenn dir etwas zustoßen sollte…

Ich weiß, dass das deine riesengroße Sorge ist. Was ist, wenn ich vorzeitig aus dem Leben gerissen werde? Was ist, wenn ich eine schwere Diagnose bekomme? Was ist, wenn ich einen Unfall habe und für den Rest meines Lebens beeinträchtigt bin?

Das sind sehr, sehr schwere Gedanken, die einem wirklich den Boden unter den Füßen wegziehen können – und wir reden natürlich auch gleich darüber, woher das kommt und was du tun kannst.

Ein weiterer, nicht weniger wichtiger Aspekt ist ja die Gesundheit deines Kindes! Und auch das ist etwas, was dich ab dem Moment des positiven Tests begleiten wird. Entwickelt sich mein Baby normal? Was ist, wenn in den Screenings was festgestellt wird? Was ist, wenn mein Baby eine Beeinträchtigung hat? Was ist, wenn meinem Kind später etwas zustößt?

Ich weiß aus meiner Coaching-Arbeit, wie schwierig und wie unfassbar die Entscheidungen sein können, die damit möglicherweise für dich einher gehen. Und wenn du das jetzt hörst und bereits in der Situation warst, dass du Entscheidungen treffen musstest und Dinge erleben musstest, die man wirklich keiner Frau wünscht, dann fühl dich ganz fest gedrückt. Ich WEISS, wieviel Schmerz einige von euch ertragen müssen.

Und gleichzeitig möchte ich dir vermitteln, und das ist mir vor allem bei diesem Punkt Gesundheit ganz wichtig, dass es Dinge gibt, die passieren. Dinge, auf die du wenig bis keinen Einfluss hast, auch wenn sie dir emotional alles abverlangen.

Und mein Wunsch ist, und dabei soll dir auch dieser Podcast helfen, dass du für dich LÖSUNGEN findest und dich die Sorgen um möglicherweise niemals eintreffende Ereignisse davon abhalten, dir deinen Traum zu erfüllen.

Ich habe es in einer anderen Folge schon mal angesprochen: dass wir heutzutage mit der ganzen Welt vernetzt sind, hat auch große Nachteile. Dass wir nämlich noch präsenter vor Augen haben, was alles schlimmes passieren kann.

Aber das sollte nicht dein Fokus sein. Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass du dich in der Lage siehst, trotz deiner Sorgen loszugehen.

Okay, das war ein intensiver Punkt, aber es geht noch weiter. 

Die Vereinbarkeit von Job und Kind ist eine der größten Herausforderungen für dich, denn davon hängt ein entscheidender Teil deines Sicherheitsgefühls ab.

Punkt 3: Vereinbarkeit Kind und Job

Wenn du meine Folge zu den Herausforderungen als moderne Frau mit Kinderwunsch gehört hast, dann wirst du jetzt schon wissend nicken.

Natürlich geht es einerseits bei den Sorgen um den Job darum, wie du weitermachst, wenn die erste Zeit mit Kind vorbei ist.

Fokus Kind:

  • Wieviel Zeit werde ich noch für mein Kind haben?
  • Wie wird die Betreuung geregelt?

Fokus Job:

  • Kann ich da anknüpfen, wo ich aufgehört habe?
  • Muss ich all das, was ich bisher geleistet habe, aufgeben?

Was mir hier an dieser Stelle ganz, ganz wichtig ist, ist, dass du nicht von vorneherein ANFORDERUNGEN bzw. ERWARTUNGEN an dein zukünftiges Kind stellst, wann es sich easay peasy abgeben lassen kann. Ich kenne Mütter, die wollten ihr Kind mit einem Jahr in der Krippe eingewöhnen, und es war nicht möglich. Die Kinder haben – mit einem Jahr!!! – schon auf dem Weg dorthin herzzerreißend gebrüllt, sich mit den kleinen Ärmchen und Beinchen am Türrahmen abgestoßen, waren total verzweifelt, sobald die Mutter den Raum verlassen hat und ließen sich überhaupt nicht beruhigen – und wenn das so ist, dann kannst du dein Kind nicht einfach verlassen!

Dein Kind MUSS keine Erwartungen erfüllen. Und du darfst dich darauf einstellen, dass sehr, sehr viele Dinge, die du vorher planst, hinterher möglicherweise einer Anpassung bedürfen.

Das ist mir ganz, ganz wichtig, denn bei allem, was wir hier zum Thema Kinderwunsch besprechen, ist mir das Wohl deines Kindes ehrlich gesagt am Wichtigsten. Auch wenn ich natürlich DIR helfen möchte, deinen Traum zu verwirklichen.

Aber das Kind muss immer der Fokus sein. Okay, wir haben immer noch zwei Punkte. 

Punkt 4: Verantwortung

Und das spielt natürlich in den eben genannten Punkt mit rein. Und ich WEISS auch, dass du dir um genau diese Verantwortung bzw. generell um die Tragweite der Entscheidung super große Gedanken machst.

Du machst dir darüber deutlich mehr Gedanken, als es noch unsere weiblichen Vorfahrinnen gemacht haben. Da war es einfach so. Und du machst dir deutlich mehr Gedanken als es deine Freundinnen getan haben, die irgendwann vielleicht ohne große Planung schwanger geworden sind.

Du machst dir Sorgen darum, was passiert, wenn du überfordert bist. Von wem du dann Unterstützung bekommen kannst. Nicht alle haben das Glück, dass sie ihre Eltern in der Nähe haben oder die Eltern überhaupt noch unterstützen können. Aber auch dafür kann man Lösungen finden. Aber der fehlende Support ist eine große Sorge vieler Frauen.

Bei der Verantwortung spielt auch mit rein, dass du dich fragst, wie dein Umfeld auf deinen Weg reagiert. Erst recht, wenn du ihn alleine gehst.

Und noch viel wichtiger: wie dein Kind eines Tages mit deinen Entscheidungen umgeht und mit dem Wissen, dass es möglicherweise durch einen Samenspender oder eine Eizellspende oder eine Doppelspende entstanden ist.

Du machst dir aber vor allem auch Sorgen darum, dass du deine Entscheidung möglicherweise bereuen könntest. Stimmt’s? Dass es ganz anders wird als du dachtest.

Denn ein Kind verändert ALLES. Nicht nur, wie du dich selbst und deine Gesundheit und deinen Job und deine Finanzen betrachtest, sondern natürlich auch – und das ist der nächste Punkt – wie sich deine Partnerschaft verändert. Und zwar nicht erst mit Kind, sondern schon jetzt.

Und wenn du keinen Partner hast, ist das natürlich ein mindestens ebenso großes Thema, deswegen lass‘ uns da gleich mal einsteigen bei diesem Punkt.

Ob als Singlefrau oder in einer Beziehung: das Thema Partnerschaft – aktuell und zukünftig – spielt definitiv eine Rolle.

Punkt 5: Partnerschaft

Unabhängig davon, ob du mit deinem Partner, deiner Partnerin zusammen eine Familie gründen möchtest oder mir gerade als Singlefrau mit Kinderwunsch zuhörst: das Thema Partnerschaft ist ganz essentiell. 

Wenn ihr zu zweit auf Nachwuchs hofft, spielen natürlich alle eben schon besprochenen Punkte doppelt rein. D.h. nicht nur du machst dir Sorgen um die Finanzen, den Job, die Verantwortung, sondern deine Partnerin, dein Partner ebenfalls. Und – das ist die große Herausforderung – ihr seid a) an unterschiedlichen Stellen im Entscheidungs- und Denkprozess, und b) kommt ihr möglicherweise zu unterschiedlichen Ergebnissen!

Und das kann zu wirklich riesengroßen Herausforderungen führen! Es ist nicht unüblich, dass in dem Moment, wo es konkret um den Kinderwunsch geht, der Partner nicht mehr so mitzieht, wie ihr es ursprünglich mal besprochen habt.

Oder dass bei länger dauerndem Kinderwunsch irgendwann der Sex zu einem geplanten Zwang wird du immer verzweifelter wirst, weil dein Mann rund um den Eisprung inzwischen immer irgendwelche Ausreden hat, warum ihr keinen Sex haben könnt! Das ist wahnsinnig frustrierend, und wenn sich diese Situation nicht durch ganz offene, ehrliche Kommunikation über die jeweiligen Wünsche und Erwartungen und eben auch SORGEN lösen lässt, führt das im Ergebnis möglicherweise zu zwei Dingen.

Entweder, du findest dich auf einmal in dem Gedanken wieder, dass du es dann eben ohne deinen Mann machst – das kommt immer häufiger vor, seit die Solomutterschaft immer präsenter wird.

Oder, und das ist vielen Frauen so gegangen und das ist EINE der Ursachen, warum die Care-Arbeit immer noch überwiegend an Frauen hängt: der Mann sagt sowas wie: Wenn du unbedingt ein Kind willst, von mir aus – aber dann kümmerst du dich auch alleine drum. Die Frau, völlig verzweifelt, stimmt zu – und dann haben wir den Salat.

Er macht weiter, als wenn nichts wäre. Im Job macht er Karriere, er kümmert sich auch weiterhin um all seine Hobbys, trifft seine Freunde, macht mit ihnen Wochenendtrips – und die Frau hat die Kinder und den Haushalt am Hacken, kommt beruflich nicht vorwärts und ist von ihrem Mann finanziell abhängig.

Das ist kein Horrorszenario, das ist leider in vielen Familien gelebter Alltag.

Wenn du Singlefrau mit Kinderwunsch bist, hast du jetzt vielleicht gedacht: Oh krass, so hab ich das noch nie betrachtet, da kann ich ja fast froh sein, dass das bei mir kein Thema ist. Und ja, da stimme ich dir zu!

Aber natürlich hast du – und das wissen wir beide – ein paar ganz andere Baustellen.

Zum einen die Sorge, ob du es wirklich ohne Partner hinkriegen kannst, ein Kind zu bekommen. Die mentalen Herausforderungen auf dem Weg, die Einsamkeit in der Schwangerschaft, die alleinige Verantwortung – und bei dir sind die Sorgen um die Gesundheit und die Finanzen oft um ein vielfaches höher!

Dazu kommen deine Sorgen, wie das dann in der Zukunft läuft. Wird es wieder einen Partner, eine Partnerin geben? Wie funktioniert das mit Kind? Wie lange dauert es, bis du das Thema Dating überhaupt wieder angehen kannst?

Und dann ist da, vielleicht, nur ganz vielleicht, möglicherweise auch noch irgendwo ein Ex in einer Ecke deines Herzens versteckt. Jemand, mit dem du dir eigentlich eine Familie gewünscht hättest – der aber nicht wollte. Oder – das ist noch härter – mit DIR kein Kind wollte. Aber dann später mit jemand anderem bereit dazu war.

Und ich weiß, wovon ich da rede.

Dieses Gefühl, dass du für jemanden nicht gut genug warst, dass du nicht das geschafft hast, was für andere scheinbar so selbstverständlich ist, dass es niemanden gab, der dich so geliebt hat, dass er ein Kind mit dir wollte – das ist ein ganz, ganz tiefer Schmerz.

Vielleicht hast du auch Schuldgefühle, weil du in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen hast, die du jetzt bereust!

Aber dir möchte ich sagen: du bist nicht alleine damit. Und im Gegensatz zu ganz, ganz vielen anderen Frauen bist du gerade dabei, dir TROTZDEM deinen Traum vom Kind zu erfüllen. Es ist dein Herzenswunsch und es ist dein Leben und NATÜRLICH bist du gut genug, um das auch alleine zu schaffen.

Wie das geht, dabei helfe ich dir hier.

Nach diesem emotionalen Deep Dive wollen wir darüber sprechen, WARUM das genau die Sorgen und Blockaden sind, die JEDE Frau hat.

Denn wir haben als Menschen drei Grundbedürfnisse, die noch aus grauer Vorzeit stammen. Aber da sich unsere DNA nur über den Zeitraum von Jahrtausenden anpasst, ticken wir immer noch wie unsere Urmenschen-Urahnin.

Und die brauchte unbedingt die Sicherheit einer Gemeinschaft. Denn ohne die Gemeinschaft war sie zum Tode verurteilt. Ohne die anderen Urmenschen konnte sie sich nicht gegen Säbelzahntiger verteidigen, sie konnte nicht alleine Jagen und sie konnte alleine nicht das Feuer bewachen. Der Ausstoß aus der Gemeinschaft bedeutete den Tod.

Unsere Grundbedürfnisse heute sind immer noch:

  • Sicherheit
  • Gemeinschaft
  • Und die Anerkennung durch die Gemeinschaft bzw. generell andere Menschen.

Wenn diese Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind, z.B. weil ich mir Sorgen um den Job mache, von dem wiederum mein Geld abhängt, dann fühle ich mich unsicher.

Wenn ich mir Sorgen mache, ob mein Partner beim Kinderwunsch mitzieht bzw. ob ich jemals wieder jemanden finde und Angst habe, alleine zu bleiben, dann sorge ich mich darum, nicht Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Das trifft natürlich auch auf das zu, was wir beim Punkt „Verantwortung“ besprochen haben. Wenn du dir Sorgen über Reaktionen deines Umfelds mache der wie dein Kind auf deinen Weg reagiert, hast du Angst, dass die Gemeinschaft dich verstößt. Oder dein Kind.

Ich will damit sagen: deine Sorgen sind nicht übertrieben oder abwegig oder Hirngespinste, deine Sorgen sind real und sie sind Teil deiner DNA und je nach deinen persönlichen Umständen werden einige dieser Sorgen bei dir stärker im Vordergrund stehen als andere.

Das wichtigste ist mir an dieser Stelle, wie du mit den Sorgen umgehst.

Folgende Möglichkeiten hast du, um an deinen Sorgen zu arbeiten:

Punkt 1: Werde dir bewusst darüber, dass du diese Sorgen hast und welche davon für dich der Dreh- und Angelpunkt sind. Es gibt oft eine oder zwei, deren Lösung auch die anderen Sorgen abschwächen oder gar lösen würde. Damit du dir überhaupt erstmal bewusst machen kannst, WAS dich alles sorgt, habe ich dir ein paar Worksheets erstellt, die kannst du kostenlos downloaden

Punkt 2: Finde Lösungen. Es gibt einige Punkte, da kann man ganz konkrete Lösungen finden!

Um nur zwei zu nennen:

  • Job: Gespräche mit Müttern in der Firma, Gespräche sogar mit dem Chef / Chefin oder Vertrauensperson.
  • Gesundheit: Sei dir deiner Verantwortung bewusst und ändere deinen Lebensstil. Ist nicht einfach, aber auch darüber sprechen wir noch. Und für den Fall der Fälle kannst du Vorsorge treffen: sprich mit deinem Umfeld, wer würde sich um dein zukünftiges Kind kümmern können, wie erstellt man eine Vorsorgevollmacht, etc. – durchdenke das ein mal und dann mach‘ da mental einen Haken dran. Du kannst für bestimmte Dinge nicht mehr tun als im JETZT vorzusorgen – und es bringt nichts, dich mental da immer im Kreis zu drehen.

Punkt 3: Tausche dich aus.

  • Wenn du merkst, dass du nicht alleine bist, hilft dir das vielleicht. Sei dir aber auch IMMER bewusst, dass es beim Austausch mit anderen Frauen in deiner Situation dazu kommen kann, dass du Dinge hörst und liest, die dich triggern und deine Sorgen verstärken. Entweder, weil du von Dingen hörst, an die du vorher gar nicht gedacht hast – oder weil andere schneller schwanger werden. Ich verlinke dir trotzdem in den Shownotes mal ein paar Facebookgruppen.
  • Gerade für Singlefrauen wichtig: in der großen Facebookgruppe mit inzwischen über 2.300 Frauen aus dem deutschsprachigen Raum gibt es auch die Möglichkeit, nach lokalen WhatsApp-Gruppen zu suchen und sich so mit Frauen aus deiner direkten Umgebung zu vernetzen.

Punkt 4: Arbeite daran, dein Mindset zu stärken.

  • Ich geb dir dafür hier in meinem Podcast und auch auf Instagram ganz viele Impulse. D.h. also, hör gern weiter fleißig meinen Podcast und vor allem: setze um.
  • Tritt zurück und versuche dich mal von außen zu betrachten. Was würdest du jemand anderem in deiner Situation raten? Was müsste diese Person tun, um aus ihrer Situation heraus zu kommen? Die Veränderung des Blickwinkels bringt oft erstaunliche Erkenntnisse.

Punkt 5: Such dir Hilfe, wenn du alleine nicht weiter kommst.

  • Aktuell biete ich nur wenige Plätze für die 1:1-Betreuung. Für den Start empfehle ich dir eine SOS-Sitzung, in der wir deine aktuellen Herausforderungen genau unter die Lupe nehmen, was sind deine konkreten Sorgen und Blockaden – entweder von den hier genannten oder natürlich darüber hinaus, da gibt es auch noch einige. Wir bringen die für dich so in Form, dass sie handhabbar werden und entwickeln einen gemeinsamen Actionplan für deine nächsten Schritte, damit du aus deiner Erstarrung rauskommst. Den Link zur Terminbuchung findest du hier.

Okay, du Liebe.. Das war intensiv. Aber ich hoffe, es hat dir einige Ahas gebracht, die 5 häufigsten Sorgen und Blockaden mal so in der Übersicht zu hören.

Wie gesagt, lade dir gern die Worksheets runter. Und schreib‘ mir super gern, welche Erkenntnisse sie dir gebracht haben!

Bis ganz bald.

Links zu dieser Podcast-Folge

Meine kostenlosen Worksheets zu dieser Folge kannst du dir hier sichern: Zum Download hier klicken

Dies sind verschiedene Facebookgruppen für Frauen mit Kinderwunsch

🆘 Du möchtest deine Sorgen mit meiner Unterstützung anschauen, bearbeiten und Lösungen finden? Dann komm‘ in meine SOS-Sitzung:  Zur Terminbuchung

Mein kostenloses PDF „Dein Gefühlsrad“ kannst du dir hier sichern: Zum Download hier klicken

Hier findest du mich – ich freue mich über deine Kontaktanfrage!

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